Über mich

Wer mich kennt, weiss: Ich urteile nicht vorschnell. Lieber frage ich nach und versuche zu verstehen. Diese Haltung hat sich über viele Jahre entwickelt – beruflich, in meiner Familie und im Austausch mit anderen Menschen.

Als Mediator begleite ich Menschen dabei, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen – ruhig, präsent und mit echter Neugier für die Menschen und das, was hinter ihren Positionen liegt.

Mein Blick auf Konflikte

Konflikte haben mich schon lange beschäftigt. Nicht weil ich sie gesucht habe – eher im Gegenteil. Gerade deshalb begann ich mich zu fragen, weshalb Konflikte entstehen und warum Menschen in solchen Situationen so handeln, wie sie handeln.

Mit der Zeit wurde mir bewusst, dass hinter vielen Konflikten mehr steckt als unterschiedliche Meinungen. Menschen handeln nicht grundlos.

Hinter verletzendem oder unverständlichem Verhalten
steht oft der Versuch, mit einer schwierigen Situation umzugehen
oder ein wichtiges Bedürfnis zu erfüllen.

Was ich mitbringe

Meine Ausbildung bildet die fachliche Grundlage meiner Arbeit. Genauso wichtig sind für mich jedoch die Erfahrungen, die ich im Beruf, in meiner Familie und im Alltag sammeln durfte. Sie prägen meinen Blick auf Menschen und Konflikte bis heute.

Seit gut 25 Jahren arbeite ich im Finanz- und Rechnungswesen. Heute bin ich in der öffentlichen Verwaltung tätig. Dort gehört es zu meinem Alltag, komplexe Sachverhalte zu analysieren, unterschiedliche Interessen einzuordnen und nachvollziehbare Lösungen zu entwickeln. Diese Fähigkeit hilft mir heute auch in der Mediation – insbesondere dann, wenn es darum geht, den Überblick zu behalten, Zusammenhänge sichtbar zu machen und gemeinsam Klarheit zu gewinnen.

Das Leben in einer Familie – und insbesondere in einer Patchwork-Familie – hat meinen Blick auf Beziehungen, Kommunikation und Konflikte erweitert. Es hat mir gezeigt, dass Menschen dieselbe Situation ganz unterschiedlich erleben können und dass hinter unterschiedlichen Sichtweisen oft berechtigte Bedürfnisse stehen. Diese Erfahrungen haben meinen Blick für das geschärft, was Menschen bewegt – und dafür, wie wichtig gegenseitiges Verständnis für tragfähige Lösungen ist.

Meine Ausbildung in Craniosacral Therapie und meine langjährige Leidenschaft für den Argentinischen Tango haben meine Aufmerksamkeit für Körpersprache, Präsenz und feine zwischenmenschliche Signale geschärft. Diese Sensibilität ergänzt meine analytische Arbeitsweise und unterstützt mich dabei, Menschen aufmerksam und unvoreingenommen zu begegnen.

Aus- und Weiterbildung

2026 bis 2027, Berner Fachhochschule, BFH

2026, BFH

2024 bis 2025, BFH

2019 bis 2022

2001 bis 2005, BFH

Die Ausbildung endet für mich nicht mit einem Diplom. Der Austausch mit anderen Mediatorinnen und Mediatoren sowie die kontinuierliche Reflexion meiner Arbeit gehören für mich selbstverständlich dazu. Für mich ist Mediation nicht einfach eine Methode, sondern eine Haltung. Eine Haltung, die sich mit jeder Begegnung weiterentwickelt.

Haben Sie Fragen?

Wenn Sie unsicher sind, ob Mediation für Ihre Situation der richtige Weg ist, dürfen Sie sich gerne unverbindlich bei mir melden. In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, ob und wie ich Sie unterstützen kann.